Cleaning car displays streak-free without wrecking the coating
Jasper von Detailing1 |
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Halb sechs, es ist noch dunkel, und du stellst den Würfel auf die Ladekante, während der Motor warmläuft. Zwei Handgriffe später steht er hinter dem Beifahrersitz, und du fährst los. Auf dem Platz wird er zum Fußende des Klapptischs, den ganzen Vormittag über. Und wenn am späten Nachmittag die letzten Autos rangieren und alle anderen ihre lauwarmen Flaschen aus dem aufgeweichten Karton fischen, ziehst du den Reißverschluss auf, und drinnen liegt immer noch Eis.
Das ist die ganze Geschichte der YETI Hopper Flip 12. Sie ist kein Behälter, sie ist der Grund, warum du nachmittags nicht zur Tankstelle fährst.
Praxistipp von Detailing1: Der Fehler passiert nicht am Sonntagmorgen, er passiert am Sonntagabend. Du kommst zurück, räumst aus, ziehst den Reißverschluss zu und stellst die Tasche in den Kofferraum. Drei Wochen später riecht sie, und das bekommst du nicht mehr weg.
Der richtige Ablauf dauert zwei Minuten: auswischen, mit klarem Wasser nachspülen, innen trockenwischen und dann den Reißverschluss offen stehen lassen. YETI schreibt ausdrücklich mehrere Tage offen, nicht über Nacht. Und wenn du sie danach wegräumst, gib dem Reißverschluss einen dünnen Film Schmiermittel. Er ist das einzige Teil an dieser Tasche, das kaputtgehen kann.
Eine Kühltasche kühlt nichts herunter. Sie hält, was du hineinlegst, und das Ergebnis am Nachmittag entscheidet sich am Abend vorher in der Küche.
YETI selbst nennt für die Hopper Reihe keine Stundenzahl, und wir erfinden auch keine. Was der Hersteller stattdessen sagt, ist eine Rechnung: doppelt so viel Eis wie Inhalt, dem Volumen nach. Alles kommt vorgekühlt hinein, nichts raumwarm. Hohlräume werden aufgefüllt, notfalls mit einer Flasche Wasser mehr. Und das Schmelzwasser bleibt drin, statt zwischendurch ausgekippt zu werden.
Am Morgen greifst du sie am Deckelgriff, stellst sie hinter den Beifahrersitz und lässt sie dort stehen. Auf dem Platz kommt sie in den Schatten der offenen Heckklappe, nicht neben den Vorderreifen in die Sonne. Eis hält im Schatten laut Hersteller bis zu doppelt so lange wie in der prallen Sonne.
Und dann bleibt sie zu. Wer alle zwanzig Minuten aufmacht, weil wieder jemand fragt, was das für ein Lack ist, hat um zwei nichts mehr drin.
Belegt ist das in mehreren unabhängigen Tests. Treeline Review ließ die Flip 12 bei über 32 Grad in direkter Sonne stehen und fand nach mehr als zwanzig Stunden noch rund die Hälfte der Eiswürfel intakt. CleverHiker maß knapp vier Tage, bis das Eis vollständig verschwunden war. Für einen Tag am Auto ist das eine andere Liga als die Tasche, die im Baumarkt neben der Kasse hängt. Den Kaffee für die Anfahrt macht der Isolierbecher daneben, warmes Essen der Thermobehälter.
Die Größenfrage bei der Flip 12 ist keine Literfrage. Sie ist die Frage, ob deine Kühlung weich sein darf oder hart sein muss.
Weich heißt: Sie quetscht sich zwischen Werkzeugkiste und Reifentasche, sie passt hinter den Sitz, sie liegt auf der Rückbank ohne Gurt. Hart heißt: Man kann sich draufsetzen, eine Kamera draufstellen, sie als Tritt benutzen. Wenn dein Kofferraum ein Tetrisfeld ist, nimm die Flip 12. Wenn du im Fahrerlager eine zweite Sitzgelegenheit brauchst, nimm die Roadie 8 Kühlbox.
Nach unten grenzt die Daytrip Linie ab, und der Unterschied ist ehrlicher, als die Literzahlen vermuten lassen. Die Daytrip 6 l Kühltasche und die Daytrip 5 l Lunch Box sind Mittagessen für einen Tag. Sie fahren mit einer Kühlplatte, nicht mit losem Eis.
Die Flip 12 ist die erste Größe, in die du kiloweise Eis kippen kannst, ohne am Abend etwas aufzuwischen. Wer mehr Volumen für vier Leute braucht, geht direkt auf die Daytrip 9 l Box oder in der Hopper Reihe eine Nummer höher.
Innerhalb der Flip Familie ist die 12 die vernünftige Mitte. Die Flip 8 nimmt sechs Dosen mit Eis und ist für einen Menschen gedacht, die Flip 18 zwanzig und ist für die Gruppe. Zwölf Dosen sind ein langer Tag zu zweit oder ein sehr entspannter Tag allein. Das ganze Sortiment steht in der YETI Kategorie nebeneinander.
Weil sie in fünf Jahren noch da ist. Das ist der Grund, nicht die Kühlleistung, und es ist derselbe Grund, aus dem in dieser Szene überhaupt jemand Geld für Ausrüstung ausgibt.
Eine Kühltasche im Auto lebt hart. Sie steht auf heißem Asphalt, sie fährt neben scharfen Kanten mit, sie wird nass, staubig, angestoßen und in Ecken gequetscht. Billige Taschen geben genau dort auf. Die Nähte zerren sich auf, die Innenfolie reißt an der Falzkante, der Verschluss wird lasch, und nach zwei Sommern steht ein Geruch darin, den kein Reiniger mehr holt.
Die Außenhaut der Flip 12 ist stattdessen ein hochdichtes, verschweißtes Gewebe, das man abwischt statt wäscht. Treeline Review hat eine Flip über drei Jahre über Campingplätze, Kanus und Kajaks geschleift und meldet danach keine strukturellen Schäden.
Das ist die Brücke zu allem anderen, was bei uns im Regal steht. Wer sein Auto pflegt, denkt in Oberflächen, die nach Jahren noch aussehen wie am Anfang, und er kauft keine Verbrauchsgegenstände, die er dreimal ersetzt. Dieselbe Haltung, nur am Kofferraumboden statt am Lack. Und ganz praktisch: Was drinbleibt, landet nicht draußen. Kein Schmelzwasserring auf der Ladekante, kein feuchter Abdruck auf dem Ledersitz, kein aufgeweichter Kofferraumteppich am Montag.
Ehrlich sein muss man trotzdem. Der Reißverschluss geht schwer, alle Tests sagen das übereinstimmend, du brauchst beide Hände und einen festen Zug, und mit Handschuhen ist es kein Vergnügen. Außentaschen hat sie keine, alles Trockene muss woanders hin oder in ein SideKick Etui am HitchPoint Gitter. Dicht ist sie im vollständig geschlossenen Zustand, nicht als Behälter zum Untertauchen. Trockeneis ist vom Hersteller ausdrücklich ausgeschlossen. Waschmaschine, Trockner und Bleichmittel ebenfalls. Und die Garantie liegt bei drei Jahren, nicht bei den fünf Jahren der Rambler Trinkgefäße. Wer eine belegte Stundenzahl auf dem Etikett braucht, wird hier nicht fündig, weil YETI keine nennt.
Der eine Satz, den kein Hersteller auf die Verpackung schreibt: Diese Tasche stirbt nicht am Stoff, sie stirbt am Reißverschluss. Wer ihn nach jedem Einsatz kurz mit klarem Wasser von Sand und Staub freispült und ihm ein paarmal im Jahr einen dünnen Film Schmiermittel gönnt, hat ihn in zehn Jahren noch. Wer ihn sandig lässt und mit Gewalt zieht, hat in zwei Saisons eine sehr teure Tasche, die nicht mehr richtig zugeht. Zwei Minuten Pflege entscheiden über den Rest.
| Hard Facts | YETI Hopper Flip 12 |
|---|---|
| Volumen | 12 Liter, eine Größe |
| Außenmaß | ca. 32,1 × 29,2 × 25,4 cm |
| Leergewicht | ca. 1,5 kg |
| Kapazität | 12 Dosen à 0,33 l mit Eis, 24 Dosen ohne Eis, ca. 7 kg reines Eis |
| Material | 840D TPU außen und innen, Poly-Webbing, Schaumisolierung, Neopren-Schultergurt, EVA-Boden |
| Verschluss | umlaufender HydroLok Reißverschluss, im geschlossenen Zustand dicht |
| Tragen | Deckelgriff, zwei Seitengriffe, abnehmbarer gepolsterter Schultergurt |
| Anbau | HitchPoint Gitter für SideKick Etui, Flaschenöffner, Karabiner |
| Packempfehlung | 2 Teile Eis auf 1 Teil Inhalt, vorgekühlt einfüllen, im Schatten halten |
| Pflege | Spülmittel und Wasser, nachspülen, innen trockenwischen, Reißverschluss mehrere Tage offen trocknen. Keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel |
| Reißverschlusspflege | nach jeder Nutzung mit klarem Wasser freispülen, danach dünn schmieren |
| Nicht geeignet für | Trockeneis, Untertauchen, Maschinenwäsche |
| Farben | 7 Varianten, von Charcoal und Classic Navy bis Olive Camo und Torch Orange |
| Garantie | 3 Jahre (Herstellerangabe) |
Not sure about YETI Hopper Flip® 12 "Soft Cooler" Kühltasche? Get it explained:
YETI nennt für die Hopper Reihe keine Stundenzahl, deshalb behaupten wir auch keine. In unabhängigen Tests war nach über 20 Stunden in praller Sonne noch rund die Hälfte der Eiswürfel intakt. Entscheidend ist, wie du packst: doppelt so viel Eis wie Inhalt, alles vorgekühlt, und dann zulassen.
Nicht, solange der HydroLok Reißverschluss vollständig geschlossen ist. Genau dafür ist er gebaut. Sieben Kilo Eis dürfen über den Tag zu Wasser werden, und die Ladekante bleibt trocken. Untertauchen solltest du die Tasche trotzdem nicht.
Zwölf Dosen à 0,33 Liter samt Eis, so gibt es YETI selbst an. Ohne Eis sind es 24 Dosen, mit reinem Eis rund sieben Kilo. Für einen langen Tag zu zweit reicht das, für vier Leute wird es knapp.
Weil er dicht ist. Alle Tests beschreiben ihn übereinstimmend als straff, du brauchst beide Hände und einen festen Zug. Mit Gewalt ziehen ist der eine Fehler, den du nicht machen darfst. Nach jeder Nutzung freispülen und regelmäßig dünn schmieren, dann bleibt er leichtgängig.
Weich oder hart ist die Frage, nicht Liter. Die Flip 12 quetscht sich zwischen Werkzeugkiste und Reifentasche und passt hinter den Sitz. Die Roadie 8 ist eine feste Kiste, auf die du dich setzen oder eine Kamera stellen kannst.
Spülmittel und Wasser, mit klarem Wasser nachspülen, innen trockenwischen. Danach den Reißverschluss mehrere Tage offen stehen lassen, bis alles restlos trocken ist. Keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel. Bei Geruch hilft trockenes Natron über zwei Tage.
Nein. YETI schließt Trockeneis für alle Hopper Soft Cooler aus, weil sich in dem dichten Behältnis Druck aufbauen kann. Wenn du Trockeneis brauchst, ist eine harte Kühlbox der richtige Weg.
Ja, der gepolsterte Neoprengurt liegt bei und lässt sich abnehmen. Dazu kommen ein Deckelgriff und zwei Seitengriffe. Außentaschen hat die Tasche keine, dafür sitzt vorn das HitchPoint Gitter für ein SideKick Etui oder einen Flaschenöffner.
Am Abend vorher: Tasche kühl stellen, Getränke und Essen vorkühlen.
Beim Packen: doppelt so viel Eis wie Inhalt, Hohlräume auffüllen, Reißverschluss ganz zuziehen.
Unterwegs: in den Schatten stellen, selten öffnen, Schmelzwasser drin lassen.
Danach: mit Spülmittel auswischen, nachspülen, trockenwischen, Reißverschluss mehrere Tage offen trocknen, vor dem Verstauen dünn schmieren. Keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel.
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