Pulire i display dell'auto senza aloni e senza rovinare il rivestimento
Jasper von Detailing1 |
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Viertel nach sechs, der Platz ist noch halb leer, und über den Motorhauben liegt der Dampf von zu wenig Schlaf. Du machst die Heckklappe auf, stellst den Klapptisch daneben und ziehst den Reißverschluss der YETI Daytrip Box auf. Zwölf Dosen liegen darin, dazwischen zwei Portionen zu essen und eine gefrorene Kühlplatte, die du gestern Abend ins Gefrierfach gelegt hast.
Zehn Minuten später steht der Erste neben dir. Nicht wegen der Box, sondern weil es bei dir etwas Kaltes gibt und beim Automaten am Eingang nur lauwarme Plastikflaschen. Um zwei, wenn die Sonne seit Stunden auf das Blech knallt und die Hälfte der Leute längst wieder gefahren ist, machst du sie noch einmal auf und holst die letzten beiden Dosen raus. Immer noch kalt. Das ist der ganze Job.
Das Entscheidende passiert am Vorabend, nicht auf dem Parkplatz. Eine große YETI ICE Sheet über Nacht flach ins Gefrierfach, morgens auf den Boden der Box, alles andere darauf.
Der wichtigste Handgriff ist der, den man weglässt. Kipp keine losen Eiswürfel dazu. Der Reißverschluss ist keine Dichtung, und Schmelzwasser findet immer einen Weg — bei einer Box, die neun Liter fasst, ist das keine Pfütze mehr, sondern eine kleine Katastrophe im Fußraum. Mit einer Kühlplatte statt Eiswürfeln bleibt innen alles trocken. Du räumst nachmittags nichts Nasses aus, du wischst die Box aus und stellst sie weg. Genau darauf zielt YETI mit dem eigenen Satz „keine Pfützen zum Ausschütten".
Beim Packen merkst du dann den eigentlichen Unterschied zur flachen Lunchbox. Innen sind das gut 17 Zentimeter Höhe. Eine 0,5-Liter-Flasche steht darin aufrecht, ein hohes Glas mit Salat auch, und die große YETI Frischhaltedose passt laut Hersteller in genau dieses Modell am besten. Was klein ist und sonst zwischen den Dosen verschwindet, kommt in die PackAttic Tasche im Deckel. Handy und Schlüssel wandern in die Außentasche, damit du sie nicht jedes Mal mit ausräumst, wenn jemand eine Dose will.
Der Gurt liegt bei. Klingt nach einer Fußnote, ist aber der Grund, warum man bei diesem Modell landet und nicht bei der kleineren Box. Neun Liter voll beladen trägt man nicht mehr entspannt an einem Griff über einen Schotterparkplatz, schon gar nicht mit Klappstuhl in der anderen Hand. Über der Schulter fährt die Box mit, und du hast beide Hände frei. Daneben auf dem Tisch steht der Isolierbecher mit dem Kaffee, den es am Stand irgendwann nicht mehr gibt.
Zwölf Dosen sind die Ansage. Das ist der Zwölferträger für den Abend an der Strecke oder ein ganzer Tag Verpflegung für zwei Leute samt Kühlplatte und Frischhaltedose.
Wenn du morgens allein losfährst und nur dein eigenes Mittagessen dabeihast, ist die Box zu groß. Dann ist die 5-l-Lunchbox die ehrlichere Wahl, und wer wirklich nur ein Brot und ein Getränk mitnimmt, kommt mit der 3-l-Lunchbox hin. Beide sind flach und verschwinden im Fußraum. Die 9-l-Box ist ein hoher Kasten mit rund 21 Zentimetern Bauhöhe. In einem tiefen Fußraum steht sie gut, in einem flachen wird sie zum Thema, im Sportwagen misst du besser vorher.
Die andere Abgrenzung geht über die Form. Wer aufrecht stehende Flaschen transportiert, ist hier richtig. Wer breite, flache Sachen mitnimmt, Kuchenbleche, lange Baguettes, ist mit der 6-l-Kühltasche besser bedient. Wer die Box am Ziel auch als Sitzgelegenheit oder Ablage braucht, greift zur harten Roadie 8. Und wer über Nacht wegbleibt und zwei Tage plant, ist bei der Hopper Flip 12 richtig, die dafür deutlich schwerer zu öffnen ist.
Genau da liegt der stille Vorteil dieser Box im Auto. Sie geht mit einer Hand auf, während die andere noch am Lenkrad oder am Klapptisch hängt. Wer schon einmal mit beiden Händen an einem dichten Hopper-Reißverschluss gezerrt hat, während hinter ihm jemand wartet, weiß, wofür man das eintauscht.
Der eigentliche Punkt bei YETI hat nichts mit Kälte zu tun. Es geht darum, wie das Teil im dritten Sommer aussieht, nachdem es zwei Saisons neben der Werkzeugkiste gelegen hat und regelmäßig stundenlang in der Sonne stand.
Die Box fällt nicht in sich zusammen wie eine Stofftasche. Sie hat eine Form und behält sie, auch wenn jemand einen Rucksack draufstellt. Außen ist ein beschichtetes Gewebe, das man abwischt statt wäscht. Ein Klecks Senf, Staub vom Platz, ein Fingerabdruck von jemandem, der an der Bremsleitung war: einmal mit dem feuchten Lappen drüber, fertig. Wer eine Stoffkühltasche nach zwei Saisons von innen gerochen hat, weiß, warum das zählt. YETI gibt auf die Daytrip-Linie drei Jahre Garantie.
In dieser Szene ist Ausrüstung Teil davon, wie jemand über Dinge denkt. Wer sein Auto pflegt statt es zu verbrauchen, kauft selten das Lauteste und selten das Billigste. Er kauft das, was in fünf Jahren noch da ist und dann immer noch aussieht, als hätte es jemanden interessiert. Die Box auf dem Klapptisch sagt dasselbe über den Besitzer wie der Lack daneben, nur leiser.
Und es ist am Ende dieselbe Sorgfalt für Oberflächen, die man sonst am Auto hat. Kein Schmelzwasser, das aus einer Naht läuft. Kein nasser Ring auf der lackierten Ladekante, den man abends im Streiflicht wiederfindet. Keine feuchte Stelle auf dem Ledersitz, weil die Kühltasche kurz danebenstand. Wer diese Denkweise mag, findet sie im ganzen YETI Sortiment wieder, vom Thermobehälter für warmes Essen bis zur Isolierflasche für die Anfahrt.
Was du vor dem Bestellen wissen solltest. Der Innenliner ist dicht, der Reißverschluss ist es nicht, und YETI schreibt das selbst so. Die Box fährt aufrecht mit, nicht auf der Seite, und sie darf nicht untergetaucht werden. Außen ist sie wetterfest und wasserabweisend, aber nicht wasserdicht, und bei echter Hitze mit hoher Luftfeuchte kann die Außenhaut feucht werden. Eine Kalthaltedauer in Stunden nennt YETI für dieses Modell nirgends, deshalb nennen wir auch keine. Zusammenfalten lässt sie sich nicht, leer braucht sie denselben Platz wie voll, und bei neun Litern fällt das im Kofferraum stärker auf als bei drei. Die Innentasche im Deckel hält nicht von selbst zu, das ist der am häufigsten genannte Detailkritikpunkt. Und Handwäsche ist Pflicht: keine Spülmaschine, keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel, danach an der Luft trocknen und offen lagern.
Der Handgriff, den kein Hersteller aufschreibt: Stell die Box am Abend vorher schon geöffnet in den kühlen Flur, statt sie morgens warm aus dem Schrank zu holen. Eine Box mit Zimmertemperatur nimmt sich beim Packen als Erstes etwas von deiner Kühlplatte weg, und genau das fehlt dir am Nachmittag. Zwei Minuten Aufwand, kein Zubehör. Zur Einordnung, wogegen die Box arbeitet: In einem in der Sonne geparkten Auto werden laut Verbraucherzentrale 30 bis 40 Grad erreicht.
| Auf einen Blick | Daytrip Box 9 l |
|---|---|
| Volumen | 9 Liter, Platz für 12 Dosen |
| Außenmaß | ca. 27,5 × 20,5 × 21 cm |
| Innenmaß | ca. 26 × 19 × 17,5 cm |
| Leergewicht | ca. 0,82 kg |
| Material | TPU außen und innen, Schaumisolierung, Magnetverschluss an der Außentasche |
| Isolierung | ColdCell Flex, keine Stundenangabe des Herstellers |
| Verschluss | umlaufender Reißverschluss, weit öffnender Deckel |
| Dichtigkeit | Innenliner dicht, Reißverschluss nicht — aufrecht transportieren, nicht untertauchen (Herstellerangabe) |
| Taschen | PackAttic Innentasche im Deckel, Außentasche für Handy und Schlüssel |
| Tragegurt | gepolsterter, verstellbarer Daytrip Schultergurt liegt bei |
| Zubehör | passend für eine große YETI ICE Sheet und die große YETI Frischhaltedose |
| Pflege | Handwäsche, nicht Spülmaschine, nicht Waschmaschine, nicht Trockner, kein Bleichmittel, an der Luft trocknen |
| Farben | 8 Varianten |
| Garantie | 3 Jahre auf die Daytrip-Linie (Herstellerangabe) |
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YETI nennt für dieses Modell keine Stundenzahl, deshalb behaupten wir auch keine. Beeinflussen kannst du drei Dinge: große ICE Sheet über Nacht einfrieren, die Box am Vorabend kühl stellen und sie am Ziel in den Schatten der offenen Heckklappe stellen.
Ja. Bei diesem Modell liegt der gepolsterte, verstellbare Daytrip Schultergurt bei. Bei den kleineren Lunchboxen mit 3 und 5 Litern kostet er extra. Voll beladen ist das der Grund, warum man bei der 9-l-Box landet.
Zwölf Dosen, oder ein ganzer Tag Verpflegung für zwei Leute samt Kühlplatte. Innen sind rund 17,5 Zentimeter Höhe, deshalb stehen 0,5-Liter-Flaschen und hohe Gläser aufrecht darin statt zu liegen.
Besser nicht. Der Innenliner ist dicht, der Reißverschluss nicht, und Schmelzwasser findet einen Weg nach draußen. Mit einer Kühlplatte statt Eiswürfeln bleibt innen alles trocken, und du räumst nachmittags nichts Nasses aus.
Der Innenliner ist dicht, der Reißverschluss ist es nicht. Sie fährt deshalb aufrecht mit und gehört nicht auf die Seite gelegt. Untertauchen solltest du sie nicht, außen ist sie wasserabweisend und nicht wasserdicht.
Nein. YETI schreibt Handwäsche vor: keine Spülmaschine, keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel. Innen auswischen, danach an der Luft trocknen und offen lagern. Dann riecht sie auch in der dritten Saison nicht.
Fährst du meist allein und nimmst nur dein Mittagessen mit, reicht die 5-l-Lunchbox. Neun Liter lohnen sich, wenn du für zwei packst oder Getränke für alle dabeihast. Achte auf die Bauhöhe von rund 21 Zentimetern im Fußraum.
Ja, die große ICE Sheet ist die empfohlene Größe. Sie liegt flach auf dem Boden, darauf kommt der Rest. Auch die große YETI Frischhaltedose passt hinein, laut Hersteller sitzt sie in diesem Modell am besten.
Am Abend vorher: große YETI ICE Sheet einfrieren, die leere Box geöffnet an einen kühlen Ort stellen.
Morgens: Kühlplatte flach auf den Boden, Dosen und Essen darauf, Kleinteile in die Deckeltasche, Handy und Schlüssel in die Außentasche.
Unterwegs: aufrecht transportieren, nie auf die Seite legen, am Ziel in den Schatten stellen.
Danach: innen und außen feucht auswischen. Handwäsche, nie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner oder Bleichmittel. An der Luft trocknen und offen lagern.
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