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Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK

(3 produits)
Die Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK bündeln die Farbauffrischung für pigmentiertes Glattleder: wasserbasierte Polyurethan-Tönung samt Auftragsmaterial, wahlweise als kompaktes Format für Lenkrad oder Sitzwange, als Litergebinde für ganze Garnituren oder als dreistufige Kette aus Reiniger, Tönung und Protector. Die Werksfarbe Schwarz liegt fertig bei, andere Töne entstehen über die neutrale Basis. Nicht für Anilinleder, Nubuk oder tiefe Risse.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Fresh Set XS"

    100ml Tint F034 Black for Steering Wheel or Seat Bolster

    Précommande
    25,50€
    Voir les détails
  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Fresh Set XL"

    1-Liter Polyurethane Tint F034 Black for Six to Ten Vehicles

    Stock très faible (1 unité)
    76,52€
    Voir les détails
  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Fresh C & P Set"

    Cleaning, color refreshment and UV protection for smooth leather

    Stock très faible (1× Neutral / set)
    Précommande (Black / set)
    De 92,05€
    Voir les détails
  • Verblasste Sitzwangen nachfärben mit den Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK

    Was sind die Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK? Vorkonfektionierte Färbe-Pakete für pigmentiertes Glattleder: wasserbasierte Polyurethan-Tönung plus Auftragsmaterial — wahlweise als kompaktes Format für eine einzelne Schadstelle, als Profigebinde für ganze Garnituren oder als komplette Kette aus Reiniger, Tönung und Schutz.


    Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK sind zusammengestellte Färbe-Pakete für abgegriffenes, ausgeblichenes Glattleder — Tönung, Schwämme und Handschuhe in einer Box, je nach Set zusätzlich Reinigung und Schutz. Kern ist immer dieselbe wasserbasierte Polyurethan-Dispersion: farbechte Pigmente in einem flexiblen Bindemittel, das beim Trocknen zu einem seidenmatten Farbfilm auf der Lederoberfläche vernetzt. Die Sets unterscheiden sich in der Menge und darin, wie viel der Arbeitskette sie mitliefern.

    • Die Farbe wird Teil der Oberfläche statt Lack darauf. Die Polyurethan-Dispersion vernetzt unter Warmluft zu einem elastischen Polymerfilm, der die Bewegung des Leders mitmacht — ähnlich einer Lackfolie, die sich mit der Faser dehnt statt auf ihr zu brechen. Merkst du daran: Die behandelte Sitzwange knittert beim Einsteigen wie das umliegende Leder, ohne dass die Farbe an der Knickkante aufreißt.
    • Zwei Gebindegrößen für zwei völlig verschiedene Aufgaben. 100 ml Tönung decken eine einzelne Baustelle ab — ein komplettes Lenkrad oder zwei stark abgeriebene Sitzwangen. Der Liter im großen Set reicht für sechs bis zehn komplette Innenausstattungen im identischen Farbton, ohne Chargenwechsel mitten im Projekt.
    • Ein Set spart den Weg zurück ins Regal. Wer nur eine Flasche Tönung kauft, steht spätestens beim Entfetten wieder vor der Frage, was noch fehlt. Die Sets bringen Auftrags-Schwämme und Nitrilhandschuhe mit, das dreistufige Set zusätzlich Reiniger und Schutz — die Reihenfolge ist damit vorgegeben, bevor der erste Tropfen aufs Leder kommt.

    Praxistipp von Detailing1: Der Fehler, der uns bei Anfragen zum Leather Fresh am häufigsten begegnet, passiert vor dem Färben: Das Leder wird gereinigt, aber nicht entfettet — und drei Wochen später pellt sich die Tönung an der Einstiegskante in dünnen Fetzen ab. Auf jedem Lenkrad und jeder Sitzwange liegt ein unsichtbarer Film aus Hautfett, Sonnencreme und alter Pflegemilch, den ein milder Lederreiniger nicht abträgt. Die Kontrolle dauert zehn Sekunden: nach dem Entfetten ein Stück Malerkrepp aufdrücken und langsam abziehen. Klebt es fest, ist die Fläche bereit. Löst es sich leicht, liegt noch Fett darunter und du reinigst nach. Der Test steht in keinem Datenblatt, und er entscheidet darüber, ob deine Arbeit drei Wochen oder drei Jahre hält.


    Ein Set liefert die Reihenfolge mit, nicht nur die Farbe

    Lederfärben scheitert selten an der Farbe. Es scheitert an dem, was davor und danach passiert.

    Genau das ist der Grund, warum COLOURLOCK die Leather Fresh Tönung als Set konfektioniert und nicht nur als Einzelflasche verkauft. Die Tönung ist Schritt vier eines fünfstufigen Ablaufs: reinigen, entfetten, glätten, tönen, versiegeln. Wer sich nur die Farbe kauft, muss die anderen vier Schritte selbst zusammenstellen — und überspringt in der Praxis meistens genau den, der den Unterschied macht.

    Die Sets nehmen dir diese Zusammenstellung ab. Im kompakten Format liegen Tönung, ein feinporiger Auftrags-Schwamm und Nitrilhandschuhe zusammen, im großen Format kommen Reinigungs- und Auftragsschwämme dazu. Das dreistufige Set geht weiter und packt den milden Lederreiniger für die Vorreinigung sowie den Protector für den Abschluss mit in die Box. Für dich heißt das: Du entscheidest einmal am Anfang, wie tief du einsteigst, statt dreimal mittendrin nachzubestellen.

    Der zweite, unterschätzte Vorteil ist die Farbkonstanz. Tönung aus einem Gebinde ist Tönung aus einer Charge. Wer eine Sitzwange heute und die zweite in vier Monaten aus einer neuen Flasche färbt, kann bei kritischen Farbtönen einen minimalen Versatz sehen — im Set-Gebinde stellt sich die Frage nicht. Aus demselben Grund greifen Aufbereiter zum Liter statt zu zehn kleinen Flaschen.

    XS, XL und C & P lösen drei verschiedene Aufgaben

    Drei Sets, drei klar getrennte Aufgaben — und keines davon ist eine kleinere oder größere Version der anderen.

    Das COLOURLOCK "Leather Fresh Set XS" ist die Smart-Repair-Konfektion für genau eine Baustelle. 100 ml Tönung in der Werksfarbe F034 Schwarz, ein feinporiger Schwamm, zwei Nitrilhandschuhe. Der Materialsatz ist auf ein komplettes Lenkrad oder zwei stark beanspruchte Sitzwangen ausgelegt. Wenn nur kleine Kontaktflächen Farbe brauchen und nicht ganze Wangen, streckt sich dieselbe Menge über einen kompletten Innenraum — die Tönung kommt punktuell auf die abgeriebenen Zonen, nie vollflächig über den Sitz.

    Das COLOURLOCK "Leather Fresh Set XL" ist das Gegenteil einer Einzelfall-Lösung. Ein Liter Tönung, Reinigungs- und Auftragsschwämme, Nitrilhandschuhe: Materialsatz für sechs bis zehn komplette Innenausstattungen im gleichen Ton. Das rechnet sich, sobald regelmäßig Leasingrückläufer, Gebrauchtwagen vor dem Verkauf oder mehrere Fahrzeuge derselben Farbfamilie durchlaufen.

    Das COLOURLOCK "Leather Fresh C & P Set" ist der andere Zuschnitt: nicht mehr Menge, sondern mehr Kette. Milder Lederreiniger für die Vorreinigung, die Leather Fresh Tönung und ein Leder Protector mit UV-Filter für den Abschluss. Es ist das Set für alle, die zum ersten Mal färben und nicht schon beim zweiten Schritt merken, dass ihnen etwas fehlt. Erhältlich mit der Werksfarbe Schwarz oder mit der farbneutralen Basis, wenn dein Ton angemischt werden soll.

    Alle drei liegen bei uns in der Kategorie Farb-Sets von COLOURLOCK, zusammen mit den größeren Komplett-Sets für Vollrestaurationen. Wer sein Leder nur pflegen und nicht färben will, ist eine Ebene weiter richtig aufgehoben: Die Pflege-Sets nach Lederalter lösen den Fall, in dem die Farbe noch sitzt und nur die Faser trocken ist.

    Werksfarbe oder Neutralbasis entscheidet vor der Setgröße

    Die erste Frage ist nicht, wie viel du brauchst. Sondern welchen Ton.

    F034 Schwarz ist die Werksfarbe, die in den Sets vorkonfektioniert liegt, und sie deckt die typischen Schwarztöne der deutschen Premium-Marken ohne Mischarbeit ab. Schwarz ist damit der einfachste Fall überhaupt: Set öffnen, schütteln, tönen. Für alles andere pflegt COLOURLOCK eine fahrzeugspezifische Farbdatenbank, aus der Töne wie ein BMW-Braun oder ein Mercedes-Beige nach Originalcode angemischt werden.

    Wer den Ton selbst in der Hand behalten will, arbeitet mit den Leather Fresh Neutral-Basen. Sie kommen farblos und werden mit Pigment auf den Zielton gebracht — und sie entscheiden noch etwas mit, das viele erst nach dem Trocknen bemerken: den Glanzgrad. Die Basen gibt es matt, standard und glänzend. Ein Cockpit, dessen Leder ab Werk stumpf ist, verrät eine glänzend nachgezogene Wange auf zwei Meter Entfernung. In unseren Beratungen wird der Glanzgrad deutlich häufiger falsch gewählt als der Farbton — nach dem Trocknen ist er nicht mehr zu korrigieren, ohne die Lage neu aufzubauen.

    Beim Gebinde gilt eine simple Rechnung. Färbst du eine Stelle an einem Fahrzeug, ist das kompakte Set das richtige Format — angebrochene Tönung dickt über sechs bis zwölf Monate ein und verliert genau die Fließfähigkeit, die für einen schlierenfreien Verlauf nötig ist. Ein Liter, der zwei Jahre offen steht, ist kein Sparen. Färbst du mehrere Fahrzeuge in derselben Farbe, dreht sich das Verhältnis um.

    Und wenn du unsicher bist, ob dein Leder überhaupt gefärbt werden muss: Reib mit einem weißen, leicht feuchten Tuch über die abgegriffene Stelle. Bleibt Farbe am Tuch, ist die Pigmentschicht durch und die Tönung ist der richtige Weg. Bleibt das Tuch nur schmutzig, brauchst du keinen Farbauftrag, sondern erst einmal einen Lederreiniger.

    Reinigen, entfetten, tönen, versiegeln. In dieser Reihenfolge.

    Der Ablauf ist seit Jahrzehnten Aufbereitungs-Standard und gilt für jedes der Sets identisch.

    Zuerst die Tiefenreinigung mit einem milden Lederreiniger, bei speckigem Leder mit der starken Variante: Schaum aufbringen, mit einer weichen Lederbürste 30 bis 60 Sekunden einarbeiten, mit feuchtem Tuch abnehmen, trocknen lassen. Danach der Schritt, den fast alle unterschätzen — das Entfetten mit einem Entfetter oder Leder-Reinigungsbenzin, bis die Oberfläche sichtbar stumpf wird. Der Klebeband-Test aus dem Praxistipp ist die Kontrolle dafür.

    Aufgestellte Fasern an der abgewetzten Stelle werden mit einem Leder-Schleifpad ohne Druck zart geebnet. Tiefe Risse oder aufgebrochene Wangen gehören vorher gefüllt — dafür sind die Leder-Füllstoffe zuständig, nicht die Tönung.

    Dann wird gefärbt. Flasche kräftig schütteln, bis Pigment und Bindemittel homogen sind. Farbe auf den Schwamm geben, nie direkt aufs Leder. Hauchdünn von Naht zu Naht tupfen und jede Lage sofort mit einem Föhn auf mittlerer Stufe aus rund 20 Zentimetern Abstand 60 bis 90 Sekunden vernetzen — erst die Wärme treibt das Wasser aus und schließt den Polymerfilm. Deckkraft entsteht über drei bis fünf hauchdünne Wiederholungen. Wer sie in einer dicken Schicht erzwingen will, bekommt Blasen und ein raues, rubbelndes Finish. Aus dem Litergebinde füllst du vorher in eine kleine Dosierflasche um; direkt aus dem Kanister zu tupfen ist im Fußraum kaum kontrollierbar.

    Zum Schluss 24 Stunden Ruhe. Erst danach kommt der Schutz — im dreistufigen Set liegt der Protector bei, sonst findest du ihn in der Lederversiegelung. Ohne Druck auftragen, nicht reiben: Frische Polymerschichten lösen sich sonst wieder an. Für eine Sitzwange planst du beim ersten Mal gut eine Stunde ein, ab dem zweiten Durchgang die Hälfte.

    Wo die Tönung an ihre Grenze stößt

    Ein Farbfilm ist kein Reparaturspachtel, und er passt nicht auf jedes Leder.

    Die harte Grenze ist offenporiges Leder. Anilin, Nubuk, Velours und Alcantara haben keine werkseitige Schutzschicht — die wasserbasierte Dispersion zieht unkontrolliert in die Poren ein und hinterlässt dunkle, fleckige Zonen, die sich nicht mehr sauber zurücknehmen lassen. Der Wassertropfen-Test entscheidet in 30 Sekunden: Zieht der Tropfen ein und dunkelt die Stelle nach, sind die Sets tabu. Perlt er ab, ist das Leder pigmentiert und du bist richtig.

    Die zweite Grenze ist die fehlende Füllwirkung. Die Tönung kaschiert feine Kratzer und färbt Abriebflächen sauber ein, überbrückt aber keinen Riss und keine durchgescheuerte Wange. Wir haben das bewusst an einer aufgebrochenen Seitenwange gegengeprüft: Der Film legt sich über die Bruchkante, sieht frisch aus — und reißt beim ersten Ein- und Aussteigen entlang derselben Linie wieder auf. Ohne Füllstoff als Vorarbeit gewinnst du dort nichts.

    Die dritte Grenze ist der Farbwechsel. Die Sets sind für Restauration gebaut, nicht für Umgestaltung. Ein schwarzes Interieur auf Beige umzufärben ist ein anderes Verfahren mit anderem Material. Und selbst innerhalb der Restauration ist Hell die anstrengendere Aufgabe: Während Schwarz oft schon im ersten Durchgang deckt, brauchen Beige- und Cremetöne über dunklen Abriebspuren am Lenkrad fünf bis sechs Lagen. Wer ein helles Interieur angeht, kalkuliert die doppelte Arbeitszeit und legt lieber ein zweites kompaktes Set bereit, als mittendrin ohne Material dazustehen.

    Eine vierte Grenze steckt in der Vorbehandlung: Bremsenreiniger ist kein Entfetter. Er greift die werkseitige Schutzschicht an und macht das Leder spröde — ein Schaden, den keine Tönung mehr repariert. In der Community wird genau dieser Griff ins falsche Regal regelmäßig dokumentiert, meistens im selben Beitrag, in dem sich der Anwender über abblätternde Farbe wundert.

    Welches Leather-Fresh-Set zu deinem Schaden passt

    Drei Fragen führen zum richtigen Set, und keine davon lautet, wie viel Farbe du willst.

    Erste Frage: Färbst du zum ersten Mal? Dann nimm das COLOURLOCK "Leather Fresh C & P Set". Reiniger, Tönung und Protector aus einer Hand bedeuten, dass du keinen Schritt aus Unkenntnis überspringst — und der Protector am Ende ist der Teil, den Ersttäter am häufigsten weglassen.

    Zweite Frage: Ist es genau eine Stelle an genau einem Auto? Lenkrad, Fahrersitzwange, Einstiegskante — dann ist das COLOURLOCK "Leather Fresh Set XS" die passende Menge. Alles darüber ist Material, das dir eingedickt im Regal verdirbt.

    Dritte Frage: Mehrere Fahrzeuge, gleicher Ton, laufender Bedarf? Dann das COLOURLOCK "Leather Fresh Set XL". Ein Gebinde, eine Charge, kein Farbversatz zwischen Auftrag drei und Auftrag sieben. Und wenn dein Ton nicht Schwarz ist, führt der Weg über die Neutral-Basen und den passenden Glanzgrad, bevor du dich für die Größe entscheidest.

    Der Punkt, den wir in Beratungsgesprächen am häufigsten gegen das Bauchgefühl setzen müssen: Die Farbe ist nicht das Risiko dieses Projekts. Die Vorarbeit ist es. Ein sauber gereinigtes, konsequent entfettetes Lenkrad wird mit dem kleinsten Set der Reihe zu einem Ergebnis, das du im Alltag nicht mehr vom Werkszustand unterscheidest. Ein nicht entfettetes Lenkrad wird auch mit dem Litergebinde nach drei Wochen wieder zur Baustelle — nur mit mehr Material im Regal.

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