Displays im Auto streifenfrei reinigen ohne die Beschichtung zu ruinieren
Jasper von Detailing1 |
YETI Rambler® "Bottle" Isolierflasche mit Chug Cap - 18oz (532 ml) / White (Weiß) ist nicht sofort verfügbar. Sobald alle Produkte deiner Bestellung wieder verfügbar sind, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung. Die Lieferzeit bestimmt sich nach dem Artikel in deiner Bestellung, der die längste Lieferzeit hat.
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Samstag, zehn vor sechs. Draußen ist es noch dunkel, in der Küche läuft die Maschine, und du füllst um, während der Wagen vor der Tür warmläuft. Zwei Stunden Anfahrt. Unterwegs gibt es Tankstellenkaffee, aber den willst du nicht. Also nimmst du deinen mit.
Kurz vor acht stehst du auf dem Platz, der Kofferraum ist offen, der Klapptisch steht. Du drehst die kleine Kappe auf, und der erste Schluck ist immer noch der von zu Hause. Drei Reihen weiter kippt jemand lauwarmen Rest aus einem Pappbecher ins Gras.
Genau dafür ist die Isolierflasche mit Chug Cap gebaut. Sie ist das Teil, das morgens als Erstes in den Fußraum wandert und abends als Letztes wieder rausgeht. Vier Größen von 532 Millilitern bis 1,89 Litern, vierzehn Farben, ein Deckel mit Dreifinger-Henkel, den du mit dem kleinen Finger tragen kannst, während in der anderen Hand Schlüssel, Handy und Klappstuhl hängen.
Praxistipp von Detailing1: Der eine Handgriff, an dem sich neue Besitzer die Laune verderben, passiert schon beim Zuschrauben. Wer den großen Ring mit Kraft festzieht, zieht den schmalen Ausguss darunter mit fest — und bekommt die kleine Kappe zwei Stunden später auf dem Platz nur noch mit beiden Händen und rotem Kopf auf. Reihenfolge merken: erst die kleine Kappe zudrehen, dann den großen Ring, und den nur handfest. Das reicht. Wer schief ansetzt, verzieht außerdem das Kunststoffgewinde, und das kommt nicht von allein zurück.
Deckel komplett abschrauben, Kaffee rein, Deckel drauf, fertig. Die ganze Flaschenöffnung ist frei, du gießt daneben nichts vorbei und wirfst im Sommer stattdessen Eiswürfel hinein.
Der Rest ist Gefühl. Der Deckel hat zwei Ebenen: unten der breite Ring mit dem Henkel für drei Finger, oben die kleine Kappe auf dem schmalen Ausguss. Zum Trinken drehst du nur die kleine Kappe auf, eine halbe Umdrehung, ein kurzes Schaben von Gewinde auf Gewinde, dann liegt sie lose in der Handfläche.
Der schmale Ausguss gibt dir einen Schluck, keine Welle. Man trinkt im Stehen, ohne sich das Shirt zu tränken — der Grund, warum diese Flasche auf Plätzen so oft in Händen hängt, die gerade auf einen Motorraum zeigen.
Der Henkel ist der unterschätzte Teil. Vom Auto zum Stand, vom Stand zurück, über den Zaun am Fahrerlager gereicht — sie hängt an drei Fingern, während der Rest der Hand noch etwas anderes hält. Wer den Becher lieber am Henkel und offen auf dem Tisch stehen hat, ist mit dem Kaffeebecher mit Henkel besser dran. Wer unterwegs auf der Rückbank etwas für die Kinder braucht, greift zur Isolierflasche mit Trinkhalm-Deckel.
Wenn die Flasche während der Fahrt in der Mittelkonsole stehen soll, kommt nur die 532-Milliliter-Größe infrage. Sie misst 7,6 Zentimeter im Durchmesser, und darüber wird es in fast jedem Auto eng.
Die Zahlen dahinter sind schnell erzählt. Getränkehalter liegen meistens zwischen 6,4 und 8,9 Zentimetern, rund acht Zentimeter sind der häufigste Wert. Die 769-Milliliter-Flasche hat 8,6 Zentimeter, die Literflasche 9,5, die große 1,89-Liter-Flasche 12,2. YETI schreibt bei diesen drei Größen selbst ein Nein in die Maßtabelle. Wenn Becherhalter, dann 532 Milliliter. Wenn Fußraum, Tasche oder Klapptisch, dann so groß, wie der Tag lang ist.
In der Praxis kaufen die meisten zwei. Die kleine für die Anfahrt mit Kaffee, die große für den Tag danach mit Wasser, wenn ab elf die Sonne auf den Lack knallt und niemand mehr Lust hat, zum Getränkestand zu laufen. Wer nur eine will und sie im Halter braucht, ist mit der schlankeren Reiseflasche für den Becherhalter besser bedient. Wer im Fahren einhändig trinken will, nimmt die Isolierflasche mit Klapp-Ausguss — die Chug Cap will zwei Hände oder Stillstand.
Was in beiden Fällen gleich bleibt: Die Flasche steht auf dem Klapptisch, und darunter bleibt es trocken. Auch nach zwei Stunden mit Eiswasser in der Sonne kein Wasserrand auf der Tischplatte, kein nasser Ring auf dem Ledersitz, keine Pfütze auf der Ablage über dem Handschuhfach. YETI nennt das No Sweat Design, und es ist der Grund, warum diese Flaschen bei Leuten stehen, die sonst nichts Feuchtes in die Nähe ihres Innenraums lassen.
Das ist der eigentliche Punkt bei YETI. Nicht die Stunde, die der Kaffee heiß bleibt, sondern der dritte Sommer, in dem das Ding immer noch aussieht, als wäre es letzte Woche gekauft worden.
Sie liegt zwischen Wagenheber, Startkabel und der Kiste mit den Tüchern. Sie fällt beim Anfahren um, sie rollt gegen die Radkastenverkleidung, sie steht im August stundenlang in einem Innenraum, in dem man keine Hand aufs Armaturenbrett legen will.
Der Edelstahlkörper nimmt das mit, die farbige Oberfläche ist eingebrannt und blättert laut Hersteller nicht ab. Fünf Jahre Garantie gibt YETI auf Material- und Verarbeitungsfehler, Ersatzdeckel und Ersatzdichtungen gibt es einzeln in Europa. Eine Flasche, die man nachrüsten statt ersetzen kann, ist in dieser Szene ein eigenes Argument.
Und es ist dieselbe Haltung, die einen ohnehin ins Detailing gebracht hat. Wer zwei Stunden mit einer Politur an einem Kotflügel verbringt, kauft keinen Becher, der nach einem Winter aussieht wie ein Baustellenfund. Ausrüstung ist hier Teil der Sache: der Klapptisch, die Kiste im Kofferraum, die kleine Kühlbox mit Tragegurt daneben, der Isolierbecher für den, der mitfährt. Das ganze Sortiment an isolierten Trinkgefäßen von YETI folgt derselben Logik: eher einmal kaufen als dreimal.
Ehrlich bleiben muss man trotzdem. Heißgetränke gibt YETI für diesen Deckel bis 85 Grad frei, und Filterkaffee kommt oft heißer aus der Maschine — zwei Minuten stehen lassen reicht. Sprudel gehört nicht hinein, ein Milchkaffee über acht Stunden auch nicht. Die farbige Oberfläche platzt nicht ab, kratzen lässt sie sich sehr wohl, und nach einem Sturz auf Beton sieht man das. Leer wiegt die 769-Milliliter-Größe rund 620 Gramm, die große über ein Kilo — für die Wanderung ist das die falsche Flasche, in den Fahrradhalter passt keine Größe. Wer im Deckel Geruch bekommt, hat meist beide Dichtungen nie herausgenommen.
Der Hinweis, den niemand auf die Verpackung druckt: Alle Rambler-Flaschendeckel passen auf alle Rambler-Flaschen. Du kaufst also die Größe, die zu deinem Auto und deinem Tag passt, und änderst den Charakter später über den Deckel — im Winter der Chug-Ausguss für Kaffee, im Sommer der Halm für Wasser. Der Körper bleibt. Das ist die Rechnung, die diese Flasche über drei Saisons gewinnt.
| Hard Fact | 18 oz | 26 oz | 36 oz | 64 oz |
|---|---|---|---|---|
| Füllmenge | 532 ml | 769 ml | rund 1 l | 1.890 ml |
| Durchmesser | 7,6 cm | 8,6 cm | 9,5 cm | 12,2 cm |
| Höhe | 25,8 cm | 27,8 cm | 29,4 cm | 29,4 cm |
| Leergewicht | 0,6 kg | 0,6 kg | 0,7 kg | 1,0 kg |
| Becherhalter | ja | nein | nein | nein |
| Material | 18/8-Edelstahl, farbige Ausführung pulverbeschichtet (DuraCoat) | |||
| Deckel | Chug Cap mit Dreifinger-Henkel und schmalem Ausguss, im geschlossenen Zustand auslaufsicher | |||
| Heißgetränke | bis 85 °C laut Hersteller, keine kohlensäurehaltigen Getränke | |||
| Pflege | spülmaschinengeeignet, Deckel zerlegen, beide Dichtungen ins Besteckfach, offen trocknen | |||
| Garantie | 5 Jahre auf Material- und Verarbeitungsfehler | |||
| Farben | 14 Ausführungen, darunter Black, Navy, King Crab, Olive Camo, Rescue Red | |||
Noch unsicher? Lass dir YETI Rambler® "Bottle" Isolierflasche mit Chug Cap erklären:
Nur die 532-Milliliter-Größe mit 7,6 Zentimetern Durchmesser. 769 Milliliter (8,6 cm), ein Liter (9,5 cm) und 1,89 Liter (12,2 cm) passen in keinen üblichen Halter, das schreibt YETI selbst in die Maßtabelle.
Ja, YETI gibt die Chug Cap bis 85 Grad frei. Filterkaffee kommt oft heißer aus der Maschine, also zwei Minuten stehen lassen. Sprudel und Milchgetränke über Stunden gehören nicht hinein.
Nicht wirklich. Die Chug Cap wird aufgeschraubt und will zwei Hände oder Stillstand. Wer einhändig trinken will, nimmt die Variante mit Klapp-Ausguss oder eine Flasche mit Trinkhalm-Deckel.
Nein. Auch mit Eiswasser bleibt die Außenwand trocken, YETI nennt das No Sweat Design. Auf dem Klapptisch, der Mittelkonsole oder dem Sitz bleibt kein Wasserrand zurück.
Meist wurden die beiden Dichtungen nie herausgenommen. Ausgießer abnehmen, beide Dichtungen abziehen, alles spülen und offen trocknen lassen. Danach ist der Geruch in der Regel weg.
YETI gibt fünf Jahre auf Material- und Verarbeitungsfehler. Normale Abnutzung und Kratzer sind ausgenommen. Ersatzdeckel und Ersatzdichtungen gibt es in Europa einzeln, alle Rambler-Flaschendeckel passen auf alle Rambler-Flaschen.
Befüllen: Deckel komplett abschrauben, die ganze Öffnung ist frei. Heißgetränke bis 85 Grad, nicht bis unter den Rand füllen.
Verschließen: erst die kleine Kappe zudrehen, dann den großen Ring, und den nur handfest. Wer den Ring mit Kraft anzieht, bekommt die kleine Kappe später kaum noch auf.
Reinigen: Ausgießer vom Griff nehmen, beide Dichtungen ober- und unterhalb des Gewindes abziehen. Dichtungen ins Besteckfach, Kappe und Griff in den oberen Korb, Flasche umgedreht. Vor dem Zusammenbau offen trocknen lassen, sonst riecht der Deckel.
Kontakt
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